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Zirbenkissen richtig pflegen: waschen, auffrischen, aufbewahren

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Zirbenkissen richtig pflegen: waschen, auffrischen, aufbewahren

Ein Zirbenkissen ist unkompliziert, aber es ist kein normales Kissen. Die Füllung besteht aus Holz, und Holz mag zwei Dinge nicht: dauerhafte Nässe und Hitze. Wer das beachtet, hat viele Jahre Freude daran.

Darf das Kissen in die Waschmaschine?

Die Füllung auf keinen Fall. Nasse Zirbenspäne verkleben, verlieren ihre ätherischen Öle und beginnen im ungünstigen Fall zu schimmeln. Ein durchnässtes Kissen trocknet im Inneren kaum durch.

Der Bezug dagegen schon — vorausgesetzt, er lässt sich abnehmen. Genau dafür haben unsere Kissen einen Innensack mit den Spänen und einen separaten Außenbezug. Den Außenbezug bei 30 bis 40 Grad im Schonwaschgang, ohne Weichspüler. Weichspüler legt sich als Film auf die Fasern und dämpft den Duft spürbar.

Was tun bei einem Fleck?

Punktuell mit einem leicht feuchten Tuch abtupfen, nicht reiben, und anschließend gut trocknen lassen. Ist der Innensack betroffen, öffnen Sie ihn, entnehmen die Späne und lassen beides getrennt trocknen — den Stoff an der Luft, die Späne ausgebreitet auf einem Tuch im Schatten.

Wie lange hält der Duft?

Deutlich wahrnehmbar bleibt er meist ein bis zwei Jahre, spürbar oft deutlich länger. Der Eindruck täuscht dabei doppelt: Zum einen gibt das Holz mit der Zeit weniger ab, zum anderen gewöhnt sich die Nase an einen dauerhaft vorhandenen Geruch. Besucher riechen Ihr Kissen oft noch deutlich, wenn Sie selbst längst nichts mehr wahrnehmen.

Duft auffrischen — drei Wege

  • Aufschütteln. Der einfachste Weg. Beim Kneten brechen Spankanten auf und geben wieder Öl ab. Einmal im Monat genügt.
  • Lüften. Das Kissen für ein paar Stunden an die frische Luft legen, aber in den Schatten. Direkte Sonne trocknet das Holz aus und bleicht den Bezug.
  • Öl nachgeben. Zwei bis drei Tropfen naturreines Zirbenöl auf die Späne, dann durchkneten. Sparsam dosieren — zu viel Öl riecht streng statt angenehm und kann auf hellen Bezügen Flecken hinterlassen.

Wann tauscht man die Füllung?

Wenn auch nach dem Aufschütteln nichts mehr kommt und die Späne bröselig geworden sind. Das dauert je nach Nutzung drei bis fünf Jahre. Nachfüllspäne gibt es lose; das Kissen selbst bleibt.

Aufbewahren

Trocken, luftig und nicht luftdicht verpackt. Eine Plastiktüte ist das Schlechteste, was einem Zirbenkissen passieren kann — die Restfeuchte des Holzes kann nicht entweichen. Ein Baumwollbeutel im Schrank ist ideal.

Für wen ist ein Zirbenkissen nichts?

Für Menschen mit einer bekannten Allergie gegen Nadelhölzer oder deren ätherische Öle. Und für Kleinkinder gehört ein Kissen mit loser Füllung generell nicht ins Bett. Wer empfindlich auf Gerüche reagiert, beginnt am besten mit einem kleinen Duftkissen statt gleich mit einem großen.

Geschrieben in der Zirbendrechslerei Pinalis in St. Ulrich, Gröden.

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